FBA (Versand durch Amazon) oder FBM (Versand durch Verkäufer) – diese Entscheidung beeinflusst deine Marge, deine Buy-Box-Chancen und deinen Arbeitsaufwand. Die kurze Antwort: Für die meisten Private-Label-Produkte ist FBA die richtige Wahl. Aber es gibt klare Ausnahmen.
Bei FBA schickst du deine Ware in Amazons Logistikzentren – Lagerung, Versand, Kundenservice und Retouren übernimmt Amazon gegen Versand- und Lagergebühren. Bei FBM lagerst und versendest du selbst (oder über einen Fulfillment-Dienstleister) und sparst dir diese Gebühren, trägst aber Versandkosten und Aufwand selbst.
Vergleiche pro verkaufter Einheit: FBA-Versandgebühr + anteilige Lagergebühr gegen deine echten FBM-Kosten (Porto, Verpackungsmaterial, anteilige Lagermiete, Zeitaufwand pro Sendung). Bei einem Standardprodukt unter 1 kg liegt die FBA-Gebühr meist bei 3–5 € – das schlägst du im Eigenversand inklusive Arbeitszeit selten. Bei einem 8-kg-Produkt mit Sondergröße dreht sich die Rechnung schnell um.
Wichtig: Rechne den Prime-Effekt ein. Ein FBM-Angebot ohne Prime konvertiert messbar schlechter – ein paar Cent Versandersparnis bringen nichts, wenn die Verkäufe um 20–30 % einbrechen.
Am Ende entscheidet die Marge. In SELLERSHEETS kalkulierst du dein Produkt mit allen FBA-Gebühren auf den Cent genau – so siehst du sofort, was der Versand durch Amazon dich pro Stück wirklich kostet und ob ein FBM-Setup die Marge real verbessern würde.
Spar dir die manuelle Rechnung – kalkuliere mit SELLERSHEETS in Sekunden.
Kostenlos starten