Wer 2026 mit Amazon FBA in Deutschland verkauft, zahlt drei Hauptgebühren: Verkaufsgebühr, FBA-Versandgebühr und Lagergebühr. Dazu kommen kategoriespezifische und situationsabhängige Posten. Hier ein vollständiger Überblick.
Amazon erhebt für jedes verkaufte Produkt eine prozentuale Verkaufsgebühr auf den Bruttoumsatz. Die Höhe variiert je Kategorie zwischen 7 % und 15 %, mit einer Mindestgebühr von 0,30 € pro Verkauf.
Die FBA-Fee deckt Pick, Pack und Versand. Sie hängt von Maßen und Gewicht des Produkts ab. Klein und leicht (Briefformat) startet ab ca. 2,30 €, Standardgrößen liegen meist bei 3,00–4,50 €. Bei Sondergrößen wird es deutlich teurer.
Lagergebühren werden monatlich pro Kubikmeter berechnet. Standardgröße ca. 26 €/m³ (Januar–September) bzw. 36 €/m³ (Oktober–Dezember, Q4-Aufschlag). Sondergröße liegt höher.
Wenn deine Ware länger als 271 Tage im Amazon-Lager bleibt, wird zusätzlich eine Langzeitlagergebühr erhoben. Sie kann den Profit langsamer drehender Produkte komplett aufzehren – Bestandsplanung ist Pflicht.
Faustregel deutscher FBA-Seller: nach allen Gebühren landen 25–40 % Nettomarge bei einem gut kalkulierten Produkt. Unter 20 % wird die Skalierung schwierig, weil Werbung und Retouren den Restpuffer aufzehren.
Da Amazon die Gebühren regelmäßig anpasst, lohnt sich ein Tool, das alle aktuellen Werte automatisch einrechnet. SELLERSHEETS aktualisiert die Gebühren laufend – du musst nichts manuell pflegen.
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